idemix hat geschrieben: 23. Juni 2025 08:20Das erinnert mich an den alten Witz, bzw. Spruch: "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.".
Oder den anderen: "Ich bin Second-hand-Vegetarier: Kuh frisst Gras, ich esse Kuh".
aber sind diese Sprüche so alt, dass es sie in den 1960er Jahren schon gab?
Gruß
Erik
"Alle sollt ihr noch sehen, daß ich habe recht!" (Erik der Blonde, Die große Überfahrt, S. 5)
idemix hat geschrieben: 23. Juni 2025 08:20Das erinnert mich an den alten Witz, bzw. Spruch: "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.".
Oder den anderen: "Ich bin Second-hand-Vegetarier: Kuh frisst Gras, ich esse Kuh".
aber sind diese Sprüche so alt, dass es sie in den 1960er Jahren schon gab?
Gruß
Erik
Ich habe keine Ahnung wie alt die sind (wobei ich aber vermuten würde, dass sie deutlich jünger sind: in den 1960ern war Vegetarismus vermutlich noch kein Thema, zumindest nicht für die breite Masse). Eher hätte ich umgekehrt vermutet, dass jemand bewusst oder unbewusst von Goscinny abgekupfert hat.
Aber natürlich können auch zufällig mehrere Leute auf die selben Sprüche kommen.
idemix hat geschrieben: 23. Juni 2025 17:24
...in den 1960ern war Vegetarismus vermutlich noch kein Thema, zumindest nicht für die breite Masse...
Ich vermute eher, dass es als Thema damals aufkam - und dies dann Goscinny zu den obigen Textstellen inspiriert hatte (wie so vieles andere, was er um sich herum so beobachten konnte).
Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
#FreeBaud #FreeDoğru
Damit hat er natürlich ein sehr hohes Lebensalter erreicht. Aber es ist trotzdem schade, dass er den Abschluss der Veröffentlichung der deutschen Spaghetti-Gesamtausgabe nicht mehr erlebt hat.
Danke für den Tipp.
Dieser Comic war mir nicht bekannt.
Aber jetzt werde ich mal schaue ob ich mir etwas davon (in die Niederländische Sprache) kaufen kann.
In Deutschland ist die Name der Taxifahrer Kasimir.
Der niederländische Name ist Pechvogel
Der französische Name der Taxifahrer ist Straponti.
Der französische Name Strapontin ist eine Idee von René Goscinny: ein Strapontin ist ein zusätzlicher Klappsitz in einem Taxi.
Es ist ein neuer Isnogud-Sonderband in deutscher Übersetzung erschienen: Isnogud kommentiert das Zeitgeschehen, 53 Einseiter aus einer Zeitungsveröffentlichung im Stile von "Wenn ich ... wäre..."
Somit gleichsam die Fortsetzung der "Cauchemars" aus den 70ern und 80ern (vier Bände, von denen der dritte die letzte Isnogud-Arbeit von Goscinny war), die in Deutschland als "Düstere Aussichten", "Alpträume", "Wahnvorstellungen" und "Nervenkrisen" erschienen.
Ist ganz nett, um die Wartezeit bis zum nächsten "echten" Band zu überbrücken, der letztes Jahr auf Französisch rausgekommen ist und noch nicht übersetzt wurde. Wenn man nicht gerade "Komplettist" ist, ist das kein wirklich zwingender Kauf - es sind halt einfach nur, mal mehr mal weniger funktionierende - Einzelgags, was bei Comics einfach nicht mein Fall ist. Für mich funktioniert Isnogud zwar auch als bandfüllende Langgeschichte nicht so gut, aber eine acht- oder 12-seitige Kurzgeschichte darf es dann doch sein, das ist die ideale Isnogud-Länge für mich.